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nfdi4objects/lidoforarchaeology

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LIDO für Archäologie

Dieses Repo dient dem Austausch und kollaborativen Arbeiten der Unterarbeitsgruppe "LIDO für Archäologie" der deutschen LIDO AG.

In der archäologischen und objektbezogenen Forschung und Erschließung werden heterogene und multidisziplinäre Daten generiert, die sich auf sämtliche Phasen der materiellen und immateriellen Objektgeschichte beziehen. Diese umfassen beispielsweise Ausgrabungsdaten einschließlich stratigrafischer Informationen und Kontextdokumentationen, Sammlungs- und Provenienzinformationen, Laboranalysen, Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen oder Daten aus der Bau- und Denkmalforschung.

LIDO (Lightweight Information Describing Objects) ist die 2. Säule neben CIDOC CRM in NFDI4Objects, die als Model für die Überführung von Daten in den Wissensgraphen des Konsortiums dient. In enger Kooperation mit der deutschen LIDO AG erfolgt in der Unterarbeitsgruppe "LIDO für Archäologie" die gemeinsame Adressierung und Formulierung von Anforderungen und Desideraten. Diese UAG wird von der Klassik Stiftung Weimar und der Ludwig-Maximilians-Universität koordiniert.

Alle relevanten Akteur:innen und Fachperspektiven sollen einbezogen werden, um insbesondere die archäologische Sichtweise angemessen abzubilden. Auf Basis erster Use Cases werden konkrete Bedarfe ermittelt und in einer Roadmap zur strukturierten Weiterentwicklung und Umsetzung dokumentiert. Die formulierten Desiderate und Weiterentwicklungsvorschläge werden mit der LIDO-DE AG diskutiert, mit dem Ziel, sukzessive Handreichungen als Grundlage für das intendierte Anwendungsprofil zu erarbeiten.

Zur systematischen Weiterentwicklung erfolgt zunächst die Festlegung einer Roadmap, in der die Ziele und Arbeitsschritte definiert werden. Auf dieser Grundlage werden konkrete Use Cases formuliert und auf die derzeitige LIDO-Version angewendet, um die Praxistauglichkeit und Anpassungsbedarfe zu evaluieren. Dabei werden die bisherigen LIDO-Anwendungsprofile berücksichtigt, um bestehende Erfahrungen und etablierte Standards in die Weiterentwicklung zu integrieren. Im Verlauf dieses Prozesses soll die sukzessive Erstellung einer Handreichung erfolgen, die sowohl die erarbeiteten Empfehlungen dokumentieren als auch die Grundlage für die Ausarbeitung eines neuen Anwendungsprofils sowie eines begleitenden Handbuchs bilden soll.

Ansprechpartner:innen

Andreas Frech
Universitätsbibliothek der LMU München
Digitale Dienste: Forschungsunterstützende Dienste
E-Mail: [email protected]

Anja Gerber
Wissenahaftliche Mitarbeiterin NFDI4Objects
Klassik Stiftung Weimar
Querschnittsdirektion Digitale Transformation und Innovationsmanagment
E-Mail: [email protected]

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LIDO für Archäologie

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